Manche Dinge sind perfekt. Von Anfang an. Die Kugel zum Beispiel. Noch runder konnte sie niemand machen, und jede weitere drangepappte Ecke störte irgendwie.
Fast ebenso perfekt war PiCK UP! als es im Jahre 1999 auf den Markt kam. Oben ein Butterkeks, unten ein Butterkeks und dazwischen keine schmierige Als-ob-Schokoladenkreme, sondern eine feste Schokoladenschicht, so dick wie ein Keks, das ergab knapp ein Drittel Schokolade, zwei Drittel Keks, das ganze handlich gestaltet, nicht zu hart und nicht zu weich. Perfekt.
Leider wurde das ganze nicht perfekter, als eine zweite Geschmacksrichtung eingeführt wurde – „Choco & Milch“. Jetzt hatte die Schokolade eine Füllung bekommen (also Keks, Minischokoschicht, Minifüllung, Minischokoschicht, Keks). Dann kam „PiCK UP! Dark“ (mit dunkler Schokolade), war zu hart zum Kauen und verschwand wieder.
Und jetzt gibt es was ganz neues: PiCK UP! „CocoLoco“ (für die, die es nicht wissen: loco heißt verrückt). Leider nicht verrückt im Sinne von: Das ist ja verrückt!, sondern: Das ist ja krank!. Auch bei “CocoLoco” hat die Schokoschicht eine helle Füllung. Die soll nach Kokos schmecken. Tut sie auch, nicht überragend gut, aber man kann erkennen, was gemeint ist.
Aber mal ehrlich: Wenn ich Schokolade mit Kokos essen möchte, kaufe ich mir ein Bounty! Wenn ich einen Keks mit Kokos essen möchte, hole ich mir eine Kokosmakrone.
„Nur für kurze Zeit“ verheißt die Werbung auf der Website für diese verrückte Sommersorte. Na hoffentlich!

Vom Original mit dem bloßen Augen nicht zu unterscheiden: PiCK UP! „Coco Loco“ (oben – nein, unten – nein, Augenblick)
UND WAS NUN?